Die neue Fleischeslust

FleischesmannundGemüsefrau
Warum Gender und Kochen eine geschmacklose Kombi sind.

Um aller Kritik gleich von Anfang an den Wind aus den Segeln zu nehmen: Ich habe Brüste, ernähre ich mich weitgehend fleischlos und halte auch eine Fertigpizza und Tiefkühlgemüse nicht für den Untergang der Esskultur. Damit gehöre ich wahrscheinlich zur absoluten Anti-Zielgruppe der ‚Beef!‘. Und damit komme ich auch noch wunderbar zurecht. weiterlesen

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Get lucky…

Warum gute Vorsätze eher unglücklich machen…

Wenn ein Jahr zuende geht – besonders eins, in dem Pharell Williams’ Happy so oft zu hören war -, kommt der Punkt, an dem wir uns wie zwangsläufig mit (unserer) Zukunft auseinandersetzen: Wie war das vergangene Jahr? Wie wird das kommende? Was kann und was sollte besser werden und wie können wir selbst dazu beitragen? Und dann sind sie plötzlich da: die guten Vorsätze. So hilfreich wie Ablassbriefe im Mittelalter, die ebenfalls Zeichen eines schlechten Gewissens und einer empfundenen Unzufriedenheit waren – aber auch dafür, dass wir alle nach mehr streben, nach tiefgehender Zufriedenheit mit unserem Denken und Handeln. Das Streben nach Glück. weiterlesen

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36 Grad und es wird noch heißer…

Temperaturpalme

Warum ich dem Sommer partout nichts abgewinnen kann.

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?“, sang 1975 Rudi Carell – und ich frage mich, wie viel Ironie sich eigentlich wirklich hinter diesem Titel verbarg. Wer zur Hölle legt denn wirklich Wert darauf, geschmort zu werden, zu schwitzen, antriebslos in der Ecke zu hängen, bei jeder Bewegung leidvoll aufzustöhnen,…?

Man schwitzt, man kann sich zu überhaupt gar nichts aufraffen, man verbrennt seinen Körper, man stinkt, man kann nicht schlafen. Nein, mir erschließt sich diese Sommerbegeisterung tatsächlich nicht. Und wetten, dass ich es schaffe, das in unter 2.000 Wörtern darzulegen? weiterlesen

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Ich möchte bleiben

WeltWarum der Weg ins Ausland zumindest momentan nicht der richtige für mich ist…

Ich habe ungefähr so viel gegen Auslandsaufenthalte wie die Union gegen wertkonservative Familienkonstellationen. Ich bin mir sogar sicher, dass es sich bei Auslandserfahrungen um etwas Nützliches handeln kann. Zum Beispiel, wenn man seine Persönlichkeit weiterbringen, an seiner Selbstständigkeit und Aufgeschlossenheit fremden Kulturen gegenüber arbeiten möchte oder einfach mal Abstand vom Altbekannten braucht. Außerdem, sind wir doch mal ganz ehrlich, sieht so etwas im Lebenslauf einfach gut aus und überzeugt vielleicht den einen oder anderen Arbeitgeber von unserer wahnsinnigen Mobilitätsbereitschaft und Weltoffenheit. Die Möglichkeit, für verschiedenste Aufgaben ins Ausland gehen zu können, ist ein Fortschritt der Bildungsgesellschaft, den ich durchaus honoriere. Die Sache ist nur: Genau wie konservative Werte, die sicher für viele genau das Richtige sind, will ich sie für mich persönlich nicht. weiterlesen

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