Wortschatz: Würde

Es geht hier nicht um den Konjunktiv von „sein“. Es geht hier um das Menschenrecht. Das, was unantastbar sein soll. Das, was den Wert eines Menschen definieren soll. Das, was vielleicht auch eine Art Charakterzug sein kann. Oder soll. Die Würde. Continue Reading “Wortschatz: Würde”

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Wortschatz: Zwischen den Jahren

Ach, was wird diese lustige, vollkommen sinnfreie Floskel dieser Tage wieder häufig benutzt. Sinnfrei, weil: Zwischen den Jahren ist ja immer. Morgen schon ist es zwischen 2016 und 2017. Zwischen 2017 und 2018 ist es eigentlich erst ab Neujahr, und an Silvester, da ist dann eigentlich nur ein richtig eindeutiges Jahr, oder? Wenn überhaupt. Was gemeint ist, weiß jeder, und die Schweizer drücken sich ausnahmsweise sogar mal anständiger aus als wir Deutschen: Altjahrswoche nennen sie diese Zeit. Das ergibt vollkommen Sinn. Die letzte Woche im alten Jahr. Aber hinterfragen wir doch mal diese „Zwischenzeit“. Woher kommt denn dieser Ausdruck? Continue Reading “Wortschatz: Zwischen den Jahren”

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Wortschatz: Konjunktivitis

„Ich würde einen Kaffee nehmen!“, „Ich hätte gerne einen Termin!“, „Ich müsste mal auf die Toilette.“, „Ich sollte das wirklich mal anders machen.“ Ja, dann mach doch. Continue Reading “Wortschatz: Konjunktivitis”

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Wortschatz: Pflichtgefühl

Pflichtgefühl. Mal ganz langsam ausgesprochen und in seine beiden Teile zerlegt, ja? Pflicht. Gefühl. Passt das zusammen? Ich finde, irgendwie nicht. Continue Reading “Wortschatz: Pflichtgefühl”

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Wortschatz: Wunderbar!

Wunderbar ist ein wundervolles Wort. Wundervoll übrigens auch. Zuerst hatte ich mich gewundert – Riesenwitz, ihr versteht? – Warum denn wunderbar? Bar jeder Wunder? Ohne Wunder also? Das drückt es ja eben nicht aus. Aber die Recherche hat mir verraten, dass die deutsche Endung -bar eigentlich nur eine Möglichkeit darstellt. In diesem Fall also die Option auf ein Wunder. Ist das nicht wunderbar? Alles, was wir wunderbar finden, beinhaltet folglich die Möglichkeit eines Wunders. Die Möglichkeit, etwas zu sehen, zu erleben, zu riechen, zu schmecken, wahrzunehmen, was wir gar nicht fassen können. Was wir außerhalb jeglicher irdischer Macht betrachten. Denn Wundern selbst kommt aus dem Althochdeutschen (wuntar) und drückt Erstaunen aus.
Also: Haltet öfter mal inne, seht die kleinen Wunder, erfreut euch an ihnen, und drückt das auch aus!

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Let’s talk about Pu, baby!

Warum Sprache nicht immer beschissen ist…

Scheiße. Pupu. Exkremente. AA. Fäkalien. Stuhl. Mist. Dung. Äppel. Kacke. Haufen. Kot. Schiss. Schiete.

Pipi machen. Strullern. Schiffen. Urinieren. Pieseln. Puschern.

Sex. Liebe machen. Ficken. Vögeln. Es treiben. Verkehr haben. Den Akt vollziehen. Rannehmen. Poppen. Durchnudeln. Raus-Rein-Spiel spielen.

Penis. Pimmel. Pullermann. Pillermann. Schwanz. Schwert. Glied. Frauenmacher. Latte. Lümmel. Dödel. Schniedel. Schaft. Phallus.

Vagina. Muschmusch. Muschi. Fotze. Untenrum. Scheide. Lustgrotte. Spalte. Möse. Vulva. Pussy. Continue Reading “Let’s talk about Pu, baby!”

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