Die Kontraverse: Anglizismen

Und hiermit…. – Trommelwirbel – …. wird der erste Kontravers-Podcast veröffentlicht: Die Kontraverse. Lauscht gebannt, genießt entspannt, kommentiert! Viel Spaß!

Kleine Anmerkung: In der zweiten Hälfte wird die Audioqualität leider sehr, sehr schlecht. Ich hoffe, als erste Folge ist das noch zu verzeihen, ich gelobe Besserung!

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2 thoughts on “Die Kontraverse: Anglizismen

  1. Danke für die tolle erste Ausgabe. Zum Thema Bürgersteig auf Französisch, möchte ich ein paar Infos aus meiner Heimatstadt Köln beisteuern. Dieser Begriff und weitere Begriffe wie Plumeau (http://de.wikipedia.org/wiki/Plumeau) und Paraplü werden von vielen Kölnern heute noch aktiv benutzt.
    Ich verwende Plumeau wirklich als Synonym zu Bettdecke, dies ist mir erst vor kurzem aufgefallen, weil meine Freundin aus Ostwestfalen dieser Begriff nicht geläufig war. Was 150 km Entfernung ausmachen können, ist wirklich erstaunlich.

    Natürlich ging es bei der Übernahme der Begriffe nicht darum “Trendy” zu sein, sondern sie waren eine Folge der Besetzung. Die Franzosen brachten zum Beispiel auch die Nummerierung der Häuser mit sich.Dies führte dazu, dass ein bekannter Kölner Parfümhersteller die Hausnummer 4711 bekam. Ein Bestandteil des Parfums ist übrigens die Pampelmuse, so schließt sich der Kreis wieder.

    Lg Michael

    P.S. ich freue mich bei einer der nächsten Ausgaben dabei zu sein

  2. Noch so ein interessantes Thema. 🙂

    Meine Gedanken dazu: Das deutsche Wort, das dem Trend am nächsten kommt ist meines Wissens “Tendenz”.

    Ich komme gebürtig aus Ostdeutschland und kenne das Wort “Trottoir” sehr wohl. Ich kam nur erst in meinen späten Jugendjahren darauf, dass es französischen Ursprungs ist, da meine Oma immer “Trittewahr” sagt. Und das hat für mich als Kind sehr viel Sinn ergeben, schließlich tritt man auf darauf rum.

    Apropos Sinn: Viele Menschen verwenden heute eher “Sinn machen”, was wohl recht eindeutig aus dem Englischen kommen dürfte.

    Neben all den Anglizismen und Frankozismen (sagt man das überhaupt?) gibt es auch sehr viele Germanismen in anderen Sprachen, meines Wissens am meisten im Englischen und Hebräischen, da letzteres noch vor 200 Jahren kaum mehr gesprochen wurde und erst wieder etabliert werden musste. Nach dem zweiten Weltkrieg zogen sehr viele Holocaust-Überlebende nach Israel und brachten so deutsche Worte mit, teils auch aus dem Jiddischen.

    Apostroph bei Genitiv ist nicht immer legitim. Ich konnte keine Seite bei duden.de finden, wo es kompakt erklärt wird, doch Wikipedia ist mein Freund und Helfer: Lies selbst. 🙂

    Alles Liebe,
    Philipp

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