Die Leidenschaft, die Leiden schafft …

Warum ich den Zölibat für ein fruchtbar veraltetes Konzept halte …

Ich bin keine Religionswissenschaftlerin. Ich habe nicht mal die Bibel gelesen. Trotzdem maße ich mir jetzt einfach mal an, mir ein Urteil über den Zölibat zu bilden. Bäm. Continue Reading “Die Leidenschaft, die Leiden schafft …”

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Das Reisen ist des Politikers Lust …

Warum ich politische Reisen heutzutage meistens für unsinnig, unökonomisch und unökologisch halte …

„Die Kutsche steht bereit, mein Herr.“, sprach sein Diener, und er strich noch einmal seinen Reiserock glatt und nickte seinem Spiegelbild ermutigend zu. Vor ihm lag eine anstrengende Fahrt und er wusste noch nicht, wie die Verhandlungen ausgehen würden. Bisher war er seinen Verhandlungspartnern noch nicht begegnet und sicher würde es hitzige Diskussionen wegen der territorialen Ansprüche geben. Er seufzte und machte sich auf den Weg. Continue Reading “Das Reisen ist des Politikers Lust …”

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Work hard, play hard

Warum ich Work-Life-Balance irgendwie als einen Widerspruch empfinde …

Die Work-Life-Balance muss stimmen, sonst werden wir unglücklich. Heißt es. Deswegen auch Burn-Outs und so. Die Menschen arbeiten einfach zu viel. Tun sich zu wenig Gutes. Achten zu selten auf sich. Sind zu wenig selbstfürsorglich. Zu viel work, zu wenig life. Keine Balance eben. Aber da stimmt doch was nicht: Ist nicht Arbeit irgendwie ein Teil des Lebens? Kommt nicht Beruf von Berufung und damit von etwas, was wir gerne machen (sollten)? Continue Reading “Work hard, play hard”

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Frauenp-aua

Warum ich den Begriff Frauenpower als längst überholt erachte …

Starke Frauen finde ich super. Frauen, die sich für ihre Träume und Werte einsetzen, sich engagieren, gegen oder – noch besser – für etwas stehen und kämpfen. Vielleicht gegen Widrigkeiten. Vielleicht sogar gegen den Mainstream. Im Großen und im Kleinen. Weil sie es für richtig halten. Die sie selbst sind. Die sich nicht gesellschaftlichem Blödsinn unterordnen. Die für ihre Meinung stehen. Starke Frauen finde ich super. Nur: Starke Männer genauso. Und zwar für das gleiche. Continue Reading “Frauenp-aua”

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Die Erbsünde

Warum ich das Pflichterbe für ein veraltetes Konzept halte …

Blut ist dicker als Wasser. Sagt man so. Halte ich generell für ebenso falsch wie den Pflichtanteil bei Erbschaften. Grundsätzlich ist der Gedanke ja ein schöner: Ich schufte mein Leben lang und gebe all das, was dabei rumgekommen ist, an die nächste Generation weiter. Dieses Modell sollte aber doch auf Freiwilligkeit basieren und nicht auf Zwang, oder? Continue Reading “Die Erbsünde”

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Neue Deutsche Welle

Warum deutsche Texte mir oft Schmerzen verursachen …

Ich bin Germanistin. Anglizismen finde ich oft ganz fürchterbar, manchmal aber auch sehr hilfreich. Ich spiele gerne mit der deutschen Sprache. Ich reime auch manchmal ganz sinnfrei vor mich her. Schließlich leben wir im Land der Dichter und Denker. Was Johann Wolfgang und sein Kumpel Friedrich mit Sprache getrieben haben, finde ich großartig. Deutsche Musik allerdings geht mir zunehmend on the cookie. Oder wie das heißt. Continue Reading “Neue Deutsche Welle”

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Me Not Too

Warum mir ein Hashtag nicht genug ist …

Ich bin weiblich. Würde ich mich selbst als Feministin bezeichnen? Nein. Trotzdem bin ich für männliche und weibliche Gleichberechtigung. Zu Abtreibung habe ich ein gespaltenes Verhältnis, halte es aber für selbstverständlich, dass das eine individuelle Entscheidung sein muss. Mit Prostitution kann ich ebenfalls leben, wenngleich sie für mich selbst beruflich nicht unbedingt erstrebenswert erscheint. Das nur mal so zu den großen feministischen Debatten. Übrigens bin ich auch absolut für Gleichberechtigung im Privaten: sexuell, kindertechnisch, beruflich, das Einkommen betreffend und so weiter… #MeToo geht mir allerdings zunehmend auf den Keks. Continue Reading “Me Not Too”

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Doppelmord

Warum ich die Reaktionen auf Susannas Tod schrecklich finde …

Da wird ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt, ermordet und verscharrt, während ihre Mama zuhause auf sie wartet und die Hoffnung nicht aufgibt. Das ist schlimm. Punkt. Wahrscheinlich eine der grausamsten Dinge, die uns passieren können, und ich wünsche der Mutter, dass der Schmerz mit der Zeit erträglich wird. Wie aber unsere Medienlandschaft und die Politik auf einen solchen Fall reagieren und ihn für ihre Zwecke benutzen, das finde ich auch eine schlimme Sache. Continue Reading “Doppelmord”

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Hate Vegas

Warum ich Las Vegas als Ausdruck einer ekligen Freizeitkultur empfinde …

Ganz früher, da saßen wir Homo Sapiens nach getaner Arbeit am Lagerfeuer zusammen. Wir grunzten uns die ein oder andere Geschichte zu, um uns danach zufrieden auf unsere Felllager zu betten. Schliefen, bis uns der Höhlenlöwe aus dem Schlaf krähte, und verrichteten die steinerne To Do-Liste des Tages bis wir abends wieder gemeinsam am Lagerfeuer saßen und uns das tägliche Murmeltier grüßte. Wenn das heutige Tagwerk vollbracht ist, fahren wir nach Las Vegas. Continue Reading “Hate Vegas”

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