Shame on … nobody!

Warum das Konzept „Scham“ überholt sein sollte …

Sich schämen. So richtig. Voll peinlich. Schamesröte. Im Boden versinken wollen. Hoffen, dass es niemand bemerkt hat. Scham kennen wir alle. Ich behaupte sogar: ausnahmslos. Wir alle sind mehr oder weniger oft in Situationen geraten, die uns entglitten sind, die nicht wie geplant liefen und in denen wir etwas gemacht haben, das eventuell nicht die beste Idee ever war. Continue Reading “Shame on … nobody!”

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Wortschatz: Mitleid

Mitleid ist etwas, was wir definitiv nicht haben wollen. Ein mitleidiger Blick, den wir zugeworfen bekommen. Für ein Verhalten oder eine Situation, in der wir uns befinden. Nein, das geht gar nicht. Wir sind ja die starken, toughen Typen, denen nichts etwas ausmacht, die mit allem umgehen können. Eigentlich traurig. Continue Reading “Wortschatz: Mitleid”

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Wortschatz: Würde

Es geht hier nicht um den Konjunktiv von „sein“. Es geht hier um das Menschenrecht. Das, was unantastbar sein soll. Das, was den Wert eines Menschen definieren soll. Das, was vielleicht auch eine Art Charakterzug sein kann. Oder soll. Die Würde. Continue Reading “Wortschatz: Würde”

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Der geschenkte Fotogaul…

Warum Fotobücher für mich Ausdruck mangelnder Kreativität sind…

Ach, verdammt, es geht schon wieder auf Weihnachten zu, und wir haben noch kein Geschenk. Kein Problem, lass mal ein Fotobuch erstellen, da freut sich Onkel Edgar bestimmt. Wir haben da doch noch irgendwo die Fotos aus unserem letzten Urlaub, und vielleicht hat Tante Ingrid auch noch ein paar. Gruselig. Continue Reading “Der geschenkte Fotogaul…”

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Macht hoch die Tür, das Herz macht weit!

Warum Adventskalender mich ungewohnt rührselig machen…

Was ihr von mir erwartet: Dass ich nun schreibe, dass Adventskalender im kapitalistischen Sinne schrecklich sind. Ein Mittel, um uns Geld aus der Tasche zu ziehen. Konsum, Konsum, Konsum. Geht gar nicht. Was ich schreibe: Alles richtig. Und wundervoll. Continue Reading “Macht hoch die Tür, das Herz macht weit!”

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United States of Absurdica – Teil 5 – I Walk My Way

“These Boots are Made for Walking” (Nancy Sinatra)

Der Germane liebt sein Auto. Der Amerikaner liebt sein Auto immer eins mehr als der Deutsche. Vielleicht stimmt das gar nicht so ganz: Denn während der Deutsche eine Beziehung mit seinem vierrädrigen, treuen, wunderschönen Gefährten führt, wohnt der Amerikaner in einem geliebten, nützlichen, praktischen Gebrauchs- und Alltagsgegenstand. Mal wieder ein Clash der Mentalitäten. Aber Liebe, wem Liebe gebührt. Continue Reading “United States of Absurdica – Teil 5 – I Walk My Way”

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Zeigt her eure Zähnchen!

Warum Elektrifizierung nicht immer Fortschritt ist …

Hmmm, es vibriert. Wie ich mir das schöne, längliche Ding herrlich in die feuchte Höhle schiebe. Ein Traum. Ein Genuss. Ich werde danach so befriedigt sein. Gib mir drei Minuten, du Sau! Jawoll. Fertig. Nein, ich stehe nicht drauf. Es ist einfach nicht meins. Elektrische Zahnbürsten und ich werden keine Freunde. Continue Reading “Zeigt her eure Zähnchen!”

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Cut! Beauty!

Warum ich nicht weiß, wie ich zu Schönheits-OPs stehe…

Freundin A: „Schönheits-OPs? Auf überhaupt keinen Fall. Wir sollten alle lernen, uns so zu lieben, wie wir sind.“ Freundin B: „Ja, aber wenn du zum Beispiel nach der Schwangerschaft die totalen Hängebrüste hast, finde ich das voll okay. Oder wenn du deinen speckigen Bauch einfach nicht leiden kannst.“ Ich so: „Hmmm.“ Continue Reading “Cut! Beauty!”

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The Garden State

Warum überpflegte Gärten für mich ein Zeichen des Spießertums sind…

Es gibt sie akkurat gepflegt. Es gibt sie wild. Es gibt sie exakt unterteilt. Es gibt sie ohne erkennbare Struktur. Es gibt sie mit allerlei Accessoires. Es gibt sie natürlich, ohne Klimbim. Ich rede nicht von Herrenbärten. Ich rede von deutschen (Vor-)Gärten. Ganz egal, wie sie aussehen: Sie verraten immer so viel über ihre Gärtner. Continue Reading “The Garden State”

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Ein Ring, sie zu knechten

Warum mir die Ehe nicht (mehr?) heilig ist…

„Halt dich bloß von einem verheirateten Mann fern.“, riet eine Freundin der anderen, als diese sich in einen solchen verliebte. „Tu, was du für richtig hältst.“, meinte ich und erntete dafür diverse hochgezogene Augenbrauen. Mir ist die heilige Ehe nicht heilig. Mal wieder böses Mädchen ich. Continue Reading “Ein Ring, sie zu knechten”

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