Wortschatz: Zwischen den Jahren

Ach, was wird diese lustige, vollkommen sinnfreie Floskel dieser Tage wieder häufig benutzt. Sinnfrei, weil: Zwischen den Jahren ist ja immer. Morgen schon ist es zwischen 2016 und 2017. Zwischen 2017 und 2018 ist es eigentlich erst ab Neujahr, und an Silvester, da ist dann eigentlich nur ein richtig eindeutiges Jahr, oder? Wenn überhaupt. Was gemeint ist, weiß jeder, und die Schweizer drücken sich ausnahmsweise sogar mal anständiger aus als wir Deutschen: Altjahrswoche nennen sie diese Zeit. Das ergibt vollkommen Sinn. Die letzte Woche im alten Jahr. Aber hinterfragen wir doch mal diese „Zwischenzeit“. Woher kommt denn dieser Ausdruck? Continue Reading “Wortschatz: Zwischen den Jahren”

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United States of Absurdica – Teil 5 – I Walk My Way

“These Boots are Made for Walking” (Nancy Sinatra)

Der Germane liebt sein Auto. Der Amerikaner liebt sein Auto immer eins mehr als der Deutsche. Vielleicht stimmt das gar nicht so ganz: Denn während der Deutsche eine Beziehung mit seinem vierrädrigen, treuen, wunderschönen Gefährten führt, wohnt der Amerikaner in einem geliebten, nützlichen, praktischen Gebrauchs- und Alltagsgegenstand. Mal wieder ein Clash der Mentalitäten. Aber Liebe, wem Liebe gebührt. Continue Reading “United States of Absurdica – Teil 5 – I Walk My Way”

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Zeigt her eure Zähnchen!

Warum Elektrifizierung nicht immer Fortschritt ist …

Hmmm, es vibriert. Wie ich mir das schöne, längliche Ding herrlich in die feuchte Höhle schiebe. Ein Traum. Ein Genuss. Ich werde danach so befriedigt sein. Gib mir drei Minuten, du Sau! Jawoll. Fertig. Nein, ich stehe nicht drauf. Es ist einfach nicht meins. Elektrische Zahnbürsten und ich werden keine Freunde. Continue Reading “Zeigt her eure Zähnchen!”

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United States of Absurdica – Teil 2 – Drug-Store, Drug-Life

„I swear you’re just like a pill – ‘stead of makin’ me better, you keep makin’ me ill“ (Pink – You’re Just Like A Pill)

„Supermarkt? Nee, sowas gibt’s hier nicht, aber eine Pharmacy ist die Straße runter!“ Okay. Und was soll ich mit einer Apotheke, wenn ich Lebensmittel haben will? Ganz einfach, reingehen und kaufen. Denn eine Pharmacy ist in den USA längst nicht mehr das, was der stupide Germane (ich in dem Fall) darunter versteht. Continue Reading “United States of Absurdica – Teil 2 – Drug-Store, Drug-Life”

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United States of Absurdica – Teil 1 – Wasted Land

“I’m a Plastic Girl in a Plastic World”

Klischee ahoi: Mülltrennung und die Amerikaner, das verträgt sich nicht so gut. Das durfte ich während meines Aufenthalts in den Staaten auch erleben (Klischee bestätigt, q.e.d.). Aber nicht nur das: Mülltrennung, das ist ja schon Umweltschutz für Fortgeschrittene. Den Amerikanern (Achtung, Generalisierung!) geht bezüglich Müll aber auch jegliches Verständnis für die eigene Produktion ab. Continue Reading “United States of Absurdica – Teil 1 – Wasted Land”

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Cut! Beauty!

Warum ich nicht weiß, wie ich zu Schönheits-OPs stehe…

Freundin A: „Schönheits-OPs? Auf überhaupt keinen Fall. Wir sollten alle lernen, uns so zu lieben, wie wir sind.“ Freundin B: „Ja, aber wenn du zum Beispiel nach der Schwangerschaft die totalen Hängebrüste hast, finde ich das voll okay. Oder wenn du deinen speckigen Bauch einfach nicht leiden kannst.“ Ich so: „Hmmm.“ Continue Reading “Cut! Beauty!”

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Stop foodshaming!

Warum es wichtig ist, auf dem eigenen Teller zu bleiben…

Es ist kein Geheimnis, dass wir in einer wertenden, korrigierenden und auf Äußerlichkeiten fixierten Gesellschaft leben. Da ist Bodyshaming ein großes Thema. Viele Menschen leiden unter utopischen Schönheitsidealen – entweder durch direkte Kommentare anderer Personen oder durch Werbung, TV-Shows und nicht zuletzt medialer Darstellung gephotoshopter Körper. Continue Reading “Stop foodshaming!”

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Iss grün!


Warum ich Lebensmittelampeln für grundverkehrt halte…

Ein gemütlicher Samstagabend. Wir sitzen vor dem Fernseher, haben Freunde eingeladen und öffnen knusprig-vergnügt eine Chipspackung. Alle langen hinein, es wird geplaudert, gelacht, geknabbert. Nur eine Freundin nimmt nichts. Warum? „Ich esse keine Lebensmittel mit einer roten Ampel drauf.“ Zack. Stimmung im Keller. Continue Reading “Iss grün!”

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Warum ich so lange weg war – ein Bekenntnis

Ich sag es jetzt einfach mal, wie es ist, und stehe dazu: Ich habe eine Essstörung und komme nach vier Monaten Krankenhaus und Spezialklinik erst jetzt wieder zurück. So ist das mit mir. Continue Reading “Warum ich so lange weg war – ein Bekenntnis”

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