Wortschatz: Zwischen den Jahren

Ach, was wird diese lustige, vollkommen sinnfreie Floskel dieser Tage wieder häufig benutzt. Sinnfrei, weil: Zwischen den Jahren ist ja immer. Morgen schon ist es zwischen 2016 und 2017. Zwischen 2017 und 2018 ist es eigentlich erst ab Neujahr, und an Silvester, da ist dann eigentlich nur ein richtig eindeutiges Jahr, oder? Wenn überhaupt. Was gemeint ist, weiß jeder, und die Schweizer drücken sich ausnahmsweise sogar mal anständiger aus als wir Deutschen: Altjahrswoche nennen sie diese Zeit. Das ergibt vollkommen Sinn. Die letzte Woche im alten Jahr. Aber hinterfragen wir doch mal diese „Zwischenzeit“. Woher kommt denn dieser Ausdruck? Continue Reading “Wortschatz: Zwischen den Jahren”

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Get HAPPY!

Warum Glück überbewertet ist und nur Druck erzeugt…

Was macht euch glücklich? Wenn es nicht die kleinen Dinge sind, dann solltet ihr euch ganz dringend Schokolade anschaffen! Oder eure Wäsche strahlend weiß waschen! Oder ein paar Pfunde abspecken. Oder euer Geld endlich sinnvoll anlegen. Oder in einem Lifestyle-Magazin nachlesen, wie ihr endlich glücklich werdet. Na ja, sowas halt. Oder ihr akzeptiert, dass Glück gar nicht existiert. Den Eindruck habe ich zumindest. Continue Reading “Get HAPPY!”

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Get lucky…

Warum gute Vorsätze eher unglücklich machen…

Wenn ein Jahr zuende geht – besonders eins, in dem Pharell Williams’ Happy so oft zu hören war -, kommt der Punkt, an dem wir uns wie zwangsläufig mit (unserer) Zukunft auseinandersetzen: Wie war das vergangene Jahr? Wie wird das kommende? Was kann und was sollte besser werden und wie können wir selbst dazu beitragen? Und dann sind sie plötzlich da: die guten Vorsätze. So hilfreich wie Ablassbriefe im Mittelalter, die ebenfalls Zeichen eines schlechten Gewissens und einer empfundenen Unzufriedenheit waren – aber auch dafür, dass wir alle nach mehr streben, nach tiefgehender Zufriedenheit mit unserem Denken und Handeln. Das Streben nach Glück. weiterlesen

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