Grüezi God!

“Now I’m A Believer” (Smash Mouth)

Mit Statistiken und Zahlen zu Religion und den USA will ich euch ausnahmsweise mal nicht nerven. Dass es sich bei Amerika um ein sehr kirchlich stabiles Land handelt (mensch beachte hier meine vorsichtige Formulierung), das ist kein großes Geheimnis, meine ich. Ist ja auch eins dieser Klischees. Aber auch hier herrscht eine für mich Mitteleuropäerin nicht nachvollziehbare Mentalität. Continue Reading “Grüezi God!”

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Wortschatz: Entwicklung

Ein schönes Wort. Lasst es euch doch bitte mal auf der Zunge zergehen. Entwicklung. Da wird was ausgerollt, was entfaltet, was Neues rausgeholt. In jedem Fall. Continue Reading “Wortschatz: Entwicklung”

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Wieso, weshalb, warum …

… klatschen wir eigentlich?

Eigentlich ist es ja eine unglaublich primitive und blöde Sache: Da hauen wir unsere Hände rhythmisch oder vollkommen wild aneinander, lachen, jubeln, manchmal trampeln wir sogar zusätzlich mit den Füßen. Das Ganze im Sitzen oder im Stehen, je nach Anlass und ausgelöster Euphorie. Warum? Um jemandem Anerkennung zu demonstrieren. Seit wann? Keinen blassen Schimmer. Continue Reading “Wieso, weshalb, warum …”

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Me Not Too

Warum mir ein Hashtag nicht genug ist …

Ich bin weiblich. Würde ich mich selbst als Feministin bezeichnen? Nein. Trotzdem bin ich für männliche und weibliche Gleichberechtigung. Zu Abtreibung habe ich ein gespaltenes Verhältnis, halte es aber für selbstverständlich, dass das eine individuelle Entscheidung sein muss. Mit Prostitution kann ich ebenfalls leben, wenngleich sie für mich selbst beruflich nicht unbedingt erstrebenswert erscheint. Das nur mal so zu den großen feministischen Debatten. Übrigens bin ich auch absolut für Gleichberechtigung im Privaten: sexuell, kindertechnisch, beruflich, das Einkommen betreffend und so weiter… #MeToo geht mir allerdings zunehmend auf den Keks. Continue Reading “Me Not Too”

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Doppelmord

Warum ich die Reaktionen auf Susannas Tod schrecklich finde …

Da wird ein 14-jähriges Mädchen vergewaltigt, ermordet und verscharrt, während ihre Mama zuhause auf sie wartet und die Hoffnung nicht aufgibt. Das ist schlimm. Punkt. Wahrscheinlich eine der grausamsten Dinge, die uns passieren können, und ich wünsche der Mutter, dass der Schmerz mit der Zeit erträglich wird. Wie aber unsere Medienlandschaft und die Politik auf einen solchen Fall reagieren und ihn für ihre Zwecke benutzen, das finde ich auch eine schlimme Sache. Continue Reading “Doppelmord”

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Hate Vegas

Warum ich Las Vegas als Ausdruck einer ekligen Freizeitkultur empfinde …

Ganz früher, da saßen wir Homo Sapiens nach getaner Arbeit am Lagerfeuer zusammen. Wir grunzten uns die ein oder andere Geschichte zu, um uns danach zufrieden auf unsere Felllager zu betten. Schliefen, bis uns der Höhlenlöwe aus dem Schlaf krähte, und verrichteten die steinerne To Do-Liste des Tages bis wir abends wieder gemeinsam am Lagerfeuer saßen und uns das tägliche Murmeltier grüßte. Wenn das heutige Tagwerk vollbracht ist, fahren wir nach Las Vegas. Continue Reading “Hate Vegas”

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Bar jeden Unsinns

Warum „Bares für Rares“ für mich auch Sozialstudie ist …

Menschen bringen ihre Erbstücke oder Dachbodenfundstücke in ein Fernsehstudio, um sie zu verkaufen. Soweit, so simpel. So langweilig, könnte man meinen, was das öffentlich-rechtliche Fernsehen da mit Herrn Lichter produziert, ist es aber nicht. Weil noch viel mehr dahinter steckt: Charakterstudie und Erwartungsanalyse inklusive Zufriedenheits-Überprüfung. Continue Reading “Bar jeden Unsinns”

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