Wieso, weshalb, warum …

… gibt es eigentlich Sternschnuppen und Wünsche dazu?

Was sind eigentlich diese hübschen Dinger, die so flüchtig und vermeintlich selten am nächtlichen Himmel erscheinen? Genaugenommen ist es der Schmutz des Universums.

Mit Sternen haben die nämlich gar nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um Staub und Steine in Klein und eben von da oben. Und statt sich mit einem Besen auszurüsten, sendet das Weltall die so durch die Gegend, ist ja auch viel bequemer. Wenn dieser aufgewirbelte Schmutz dann auf unseren hübsch-sauberen Planeten stoßen, nimmt auch der keinen Staubsauger zur Hand, sondern verbrennt das Zeug einfach radikal. Und weil er das so fix tut, fliegen die Sachen noch und hinterlassen einen sichtbaren Brandschweif. Sternschnuppen sind also der fliegende Tod eines Staubkorns, das unsere Welt vernichten könnte.

Warum die übrigens Sternschnuppen heißen? Tja, das kann ich euch sogar auch verraten. Bei den ersten Entdeckungen dachte man schlichtweg, es handele sich um verbrennende Sterne – ist ja auch irgendwie ästhetischer, so von der Vorstellung her. „Schnuppe“ ist dabei das alte Wort für den abgebrannten Docht einer Kerze. Ist euch schnuppe? Mir nicht.

Weshalb wir uns jetzt was wünschen, wenn wir die kleinen Leichen am Himmel sehen, das allerdings kann ich euch auch nicht sagen. Vermutlich, weil mensch versucht, aus allem Seltenen was zu machen, wovon er was hat. Klee, Schornsteinfeger, Sternschnuppe. Sooo selten sind die übrigens gar nicht, und: Es gibt sie natürlich auch tagsüber. Da sehen wir sie nur nicht.

In dem Sinne: „Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft.“ (Die Toten Hosen: Wünsch dir was)

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